Stadtgespräch: Alsdorf will sein Negativ-Image ablegen
Alsdorf. Nach mehr als zwei Stunden im Seminarraum der Stadthalle war vor allem eins zu spüren: Aufbruchstimmung.
Funke springt beim Jazzfrühschoppen rasch über
Würselen. Altes Gemäuer der Zintzenschen Scheune und Zaumzeug an der Wand, garniert mit ein paar Kerzen und wohligen Strahlern, bildeten ein berauschendes Ambiente. Unterdessen versank auf dem Innenhof des Gutes Kaisersruh der schöne Blumenschmuck in einem Regenschauer nach dem anderen.
Roda würdigt den Träger des Aachener Friedenspreises
Herzogenrath. Es ist eine richtige Delegation, die Marco Arana Zegarra bei seinem offiziellen Besuch im Herzogenrather Rathaus begleitet. Der Arbeitskreis Peru der Pfarre St. Josef in Straß war beinahe vollzählig vertreten, als «sein» Friedenspreisträger sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug.
Dalli erobert Spanien von Sant Adrià aus
Stolberg. Dalli löst die Handbremse und legt einen Gang zu. Das Stolberger Traditionsunternehmen hat das Bleichewerk im spanischen Sant Adrià nahe Barcelona von der zur Henkel Gruppe gehörenden Henkel Ibérica S.A. übernommen.
Kompliment für die Brauchtumspfleger
Baesweiler. Was die Stadt Baesweiler ihren Brauchtumspflegern zu verdanken hat, stellt sie (mindestens) einmal jährlich bei einem Empfang heraus. Im Rathaus an der Mariastraße reihten sich erneut Schützenbruderschaften und Junggesellenvereine mit ihren Majestäten auf. Es ist stets ein prächtiges Bild, das die Vereine durch ihre Präsenz vermitteln.
Mit dem «Kennenlernbuch» Neugier auf die Euregio wecken
Aachen. Im Städteregionstag ist die FDP mit ihren Anträgen gescheitert, vor allem aus finanziellen Gründen. Bei der Regio Aachen rennen die Liberalen mit ihren Ideen jedoch offene Türen ein.
Mehr Sicherheit für Ross und Reiter
(hst) | 25.10.2009, 11:18
Nordkreis. Viele Menschen in der Region suchen und finden das Glück auf dem Pferderücken - meistens auf jeden Fall. Denn schlecht gepflegte, völlig überwucherte oder schlichtweg nicht existente Reitwege machen dem Spaß am Ausritt schnell ein Ende.
Über die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden - hauptsächlich dem Umweltamt des Kreises Aachen - kann Susanne Lesmeister ein positives Fazit ziehen: Ihre Anfragen und Verbesserungswünsche seien keineswegs auf taube Ohren gestoßen.
«Es ist wirklich toll, dass die zuständigen Bearbeiter offen für Vorschläge sind und dass sich deshalb in der letzten Zeit auch einiges getan hat.»
Besonders freut es die Reiter in der Region, dass eine potentielle Gefahrenquelle endlich behoben worden ist. Der ehemalige Bergbaulehrpfad, der parallel zum Fahrradweg entlang der Würselener Straße durch den Wald führt, ist durch den Freischnitt und Ausbau eines ziemlich verwilderten Trampelpfades verlängert worden, sodass er nun bis in die Straße Im Broichtal führt.
Gerade diese Strecke nutzen viele junge Reiter, um die Alsdorfer Reithalle zu erreichen. Bisher mussten sie jedoch ein Stück auf dem Radweg zurücklegen, wo das Reiten eigentlich nicht erlaubt und auch mit erheblichen Gefahren verbunden ist.
Mit dem neu geschaffenen Anschluss können die Reiter nun ohne Probleme von der Ampelanlage bis zur Reithalle oder in das anschließende Ausreitgelände gelangen. «Wir haben an dieser Stelle jetzt eine der wenigen wirklich sicheren Überquerungsmöglichkeiten an der B57», ist Susanne Lesmeister erfreut über die Verbesserung.
Auch an anderer Stelle hat sich etwas getan: Schon länger habe sich die Reiter eine klare Beschilderung der Wege rund um die Broicher Mühle gewünscht, um Konflikte mit anderen Freizeitsuchenden zu vermeiden.
«Es gibt im Broichbachtal Wege, die auf den Karten des Kreises als Reitverbindungswege gekennzeichnet sind, aber nicht entsprechend beschildert sind. So wird uns von Fußgängern häufiger vorgeworfen, die Wege verbotenerweise zu nutzen», erklärt Susanne Lesmeister die problematische Situation.
Reitverbindungswege sind Strecken, die von Fußgängern und Reitern gemeinsam genutzt werden dürfen. Zum Glück habe der Kreis Aachen schon versprochen, die entsprechenden Wege mit dem markanten «Hufeisen-Schild» zu markieren. «Das wäre natürlich toll, dann haben wir auch die Legitimation, dass wir wirklich dort reiten dürfen.»
Einen weiteren erfolg erreichte Susanne Lesmeister für die Freizeitreiter im Bereich des Haldenlandschaftsparks Anna: Eventuell können dort neben den Spazierwegen auch Reitwege gebaut werden. «So hätten wir endlich einen ersten Schritt für die Verbindung zum Dreiländerpark», freut sie sich. Im Herbst wird der VFD ein Gesamtkonzept vorlegen, mit Vorschlägen für pferdefreundliche Übergänge und Verbindungen.
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